Freitag, 19. Dezember 2014

Ein roter Farbklecks und noch ein paar Sternchen...


Juchhu, endlich blüht sie...meine rote Amaryllis.

Liebe Alice, Dein Tipp mit den Weihnachtsliedern hat geholfen ☺ ♫ ☺
Ich habe geträllert, was das Repertoire hergab...




Jedenfalls ist sie jetzt DER Farbklecks in der Küche




So ganz ohne Rot geht es zu Weihnachten ja nun doch nicht




Noch ein bisschen SchnickSchnack drumherum und fertig ist mein Beitrag für 
Dort findet Ihr heute bestimmt noch weitere rote Amaryllis, wetten?




Nun können wir auch schon an einer Hand die Tage bis Weihnachten abzählen.
Der Advent ist so schnell vergangen. 
Den freien Tag heute nutze ich zu einem Weihnachtsmarkt-Besuch in Bonn. 
Ich freue mich auf Eierpunsch, Curry-Wurst, gebrannte Mandeln und ähnlich leckere Kalorienbomben...
Der nachfolgende Shopping-Trip dient natürlich nur rein dem Kalorienverbrauch!!!

Bevor ich aber gleich mit Schirm und Gummistiefeln bewaffnet loseile, 
zeige ich Euch noch schnell einen neuen Stern, der mich diese Woche erreicht hat 




Er kommt aus dem Schneckenhaus und hat sich diesen tollen Platz ausgesucht




Mit dabei waren noch zwei kleine Fröbel-Sterne, die Nicole gebastelt hat, 




und die süße Bambi-Kerze, 
die genau wie die Wolfskerze aus meinem Wichtelpaket viel zu schade zum Abbrennen ist.
Liebe Nicole, von hier auch nochmal ganz lieben Dank ♥




Und das hier ist das letzte Foto vom Nikolaus-Wichteln. 
Diese schönen Sachen hat Jennifer (ohne Blog) von der lieben Ulli bekommen. 
Daher hier noch ein Bild davon. 

Nun schwimme ich mal den Rhein runter und wünsche Euch allen ein wunderschönes letztes Adventswochenende. Macht Euch nicht so viel Stress und genießt die freie Zeit.
Hier gibt es gleich Ferien, dann kehrt erstmal ein wenig Ruhe ein. 

Und wenn Ihr möchtet, schaut Sonntag wieder rein, 
zum letzten Türchen meines etwas anderen Adventskalender

♥ Ganz liebe Freitags-Grüße ♥



Montag, 15. Dezember 2014

Buch des Monats und ganz viele Sterne


♥-lich Willkommen zum Buch des Monats Dezember

Es ist wirklich schon wieder der 15. und das heißt, Mädels, in 9 Tagen ist Weihnachten!!!
Ich habe alle Geschenke seit dem Wochenende zusammen, freu ☺
Aber wenn Euch noch ein Geschenk fehlt, 
vielleicht ist es ja heute hier dabei





Dieses Mal habe ich einen Roman aus dem Piper-Verlag für Euch




"Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb"

von Sue Townsend

ISBN 978-3-492-30598-3




Als Bilder habe ich, passend zum Cover, einige meiner Uhren-Fotos herausgesucht




Klappentext:

An dem Tag, als ihre geliebten Zwillinge ausziehen, entschließt sich Eva Biber, ins Bett zu gehen und nicht mehr aufzustehen. In den ganzen 17 Jahren, in denen sie sich ausschließlich um ihre Familie sorgte, träumte sie davon, eines Tages dem Alltagstrott zu entfliehen. Nun ist ihre Chance gekommen: Eva bleibt im Bett. Doch von "Bettruhe" ist sie weit entfernt - 
Evas Rückzug droht vollkommen aus dem Ruder zu laufen...




Meine Rezension:


Für alle Eltern kommt der Tag, an dem die Kinder das Haus verlassen. So auch die 17-jährige Zwillinge von Eva und Brian. Genau an dem Tag, als sie ihr Studium antreten, geht Eva ins Bett. Sie will zur Ruhe kommen und sich selbst wieder entdecken, denn in den vergangenen siebzehn Jahren hat sich ihr Leben nur um ihre Zwillinge und ihren Mann gedreht. Sie wird ihr Bett für ein Jahr nicht mehr verlassen. Nicht für ihren hilflosen Gatten, ein Astronom und kleiner Widerling, der im Alltag schlichtweg überfordert ist. Auch nicht für ihre Mutter und ihre Schwiegermutter, beide kein Beispiel für sprühende Mutterliebe, die aber an ihr schlechtes Gewissen als Hausfrau und Mutter appellieren. Und auch nicht für die Medien und Menschenmassen vor ihrem Schlafzimmerfenster, die Eva zur modernen Heiligen stilisieren. Sie ist schlichtweg müde und ihres alten Lebens satt. 

Einzig Alexander, der rein zufällig in die Familie gerät, versteht Evas Müdigkeit von ihrem Leben. Einem Leben, dass vollgepackt ist mit nicht erfüllten Erwartungen und nicht gelebten Träumen. Er, ein durch einen Schicksalsschlag geläuterter Mann, verdingt sich nun als Handwerker, um sich seiner Liebe zur Malerei widmen zu können. Alexander "befreit" Eva von all dem materiellen Ballast, der sich im Schlafzimmer befindet: Kleidung, Möbel, Nippes. Während er den Raum nach Evas Wünschen herrichtet und für das Essen der Erschöpften sorgt, kommen sich beide näher. Aber auch Alexanders Verständnis scheint irgendwann aufgebraucht.





Mein Fazit:

Die britische Autorin Sue Townsend, die leider in den letzten Wochen verstorben ist, zeigt auch in diesem Buch wieder ihren eigentümlichen Humor. Den kann man mögen oder nicht. Zu Beginn sprüht das Buch vor Ideen, schrägen Wortwechseln und schwarzer Situationskomik. Leider verliert sich der leichte Witz und auch das Verständnis für die Figuren. Ist Eva zu Beginn noch eine sympathische Person, die alles für ihre Familie gibt, verliert sich die Sympathie zusehends. Und man fragt sich immer wieder,  warum Eva ihre seltsame Familie nicht schon vor Jahren verlassen hat.

Die Lektüre mündet leider auch in einem bedeutungsschwangeren Ende. Lesenswert ist jedoch die erste Hälfte des Buches, der Rest ist dann noch Pflichtlektüre, da man wissen möchte, wie es ausgeht.

Sue Townsends Buch "Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb" wird meist von Verlagen und Journalisten als Komödie beschrieben. Dem kann ich nur sehr bedingt zustimmen. Ich würde dieses Buch eher in die Kategorie "Bitterböse Bücher" einreihen.




Vielen Dank an den piper-Verlag


Und nun seid Ihr wieder dran...

Schnappt Euch Eure Bücher, E-Books und Hörbücher aller Art und stellt sie hier vor. 
Ich freue mich auf Eure Posts bis zum 31.12.14.

Und ich bin happy, dass wir dieses Jahr so tolle Bücher zusammen bekommen haben. 
♥-lichen Dank an alle, die mitgemacht haben!
Bis zum 15. Januar, zum 1. Jubiläum der Buch des Monats-Aktion, möchte ich endlich ein Inhaltsverzeichnis mit allen Vorstellungen in meine Sidebar setzen.
Mal sehen, ob es gelingt!

Das ist jedenfalls einer meiner guten Vorsätze fürs neue Jahr....
(Habt Ihr auch schon welche?)




Nun aber zu den Sternen... 

Diese beiden wunderschönen Exemplare hat Andrea genäht und mir dann als Überraschung geschickt. Wie sehr ich mich gefreut habe, weißt Du ja schon ♥

Beide Sterne haben auch schon ihren Platz gefunden,
der eine winkt von der Treppe, der andere hängt in Reichweite am Regal




Und dieses kleine Sternentäschchen habe ich bei Petra & Jinx gewonnen.
Es ist perfekt für den Kleinkram, der sonst immer in der Handtasche rumfliegt. 
Auch an Euch Beide nochmals Danke für die tolle Verlosung ♥




Die leckere Schokolade musste ich allerdings abgeben, denn ich wurde erpresst!
Mein Sohn wollte Schoki gegen Zahl.

Zahl???

Ja klar, ich brauchte doch wieder eine Zahl für die Gewinnerin vom Lichttüten-Set aus dem Adventskalender-Post.
Aber was mache ich nicht alles für Euch! Für Euch opfere ich auch meine Schokolade...

Gewonnen hat die liebe Rita / Linth-Lady ♥ mit der Nummer 14...
Herzlichen Glückwunsch meine Liebe, Du bekommst die vier Tüten mit jeder Menge Weihnachtslicht und Weihnachtsstimmung. 

Und alle anderen, nicht traurig sein.
Eine Chance gibt es ja noch am 4. Advent. 
Am liebsten würde ich das Ganze ja fortsetzen, denn Eure Kommentare zu den Geschichten sind einfach zu schön und erfreuen mich immer sehr. 

Nun habt alle einen guten Wochenstart,
macht Euch nicht zuviel Stress und genießt die kurze Zeit, die noch bleibt bis zum Fest. 

♥ Ganz liebe Sternen-Grüße♥



Sonntag, 14. Dezember 2014

3. Advent - Das Weihnachtslicht


Hallo zusammen!
Ich freue mich, dass Ihr wieder reinschaut und möchte Euch heute eine neue Geschichte zum Nachdenken und Innehalten erzählen.

Holt Euch einen Tee und ein paar Plätzchen und macht es Euch gemütlich

Die Geschichte vom Weihnachtslicht





Eines Abends im Advent beschloss das Christkind, Weihnachten wieder mal auf der Erde zu verbringen. Es war lange nicht mehr dort gewesen.
Der Weg zur Erde war weit und beschwerlich. 
Er wurde auch kaum mehr begangen, nur von ein paar Engeln, die die Chronik der Erde schrieben und sich ab und zu da unten umsehen mussten. 
Einer machte sich jedoch Jahr für Jahr auf den Weg, das war der Weihnachtsmann. 
Viel Arbeit hatte er nicht mehr,
denn es gab nur noch sehr wenig Kinder, die an ihn glaubten. 
Für diese Kinder machte er sich aber besondere Mühe,
denn sie waren seine Hoffnung für den Frieden auf Erden.  
Das Christkind konnte den traurigen Erzählungen des Weihnachtsmannes kaum Glauben schenken. "Er war halt doch schon ein recht alter Mann." 
Auch die Chronik der Engel erschien dem Christkind nicht wahr.
"Diese Engel übertreiben doch immer maßlos, ich muss mich selber überzeugen".




So kam es, dass das Christkind am Morgen des Weihnachtstages voller Freude auf der Erde landete. Aber wie war es entsetzt über all die Dinge, die es dort sah. 
Leute im Kaufrausch, Weihnachtliedergeplärre aus den Lautsprechern, angespannte, gehetzte Gesichter - schlichtweg ein Durcheinander, welches es noch nie gesehen hatte. 
Beim Kommentar einer jungen Frau horchte das Christkind auf: 
"Dieses Weihnachtsgetue nervt mich, hoffentlich ist der Rummel bald vorbei!"
"Das ist wohl war" dachte das Christkind. "Die Leute tun nur noch so, als ob Weihnachten wäre, das eigentliche Weihnachtsgefühl kennen sie längst nicht mehr."




Auch abends in den Familien wurde es kaum besser.
Schnell -  in die Kirche. Heute muss man da ja hin, ist doch Weihnachten - rasch nach Hause, das Essen wird sonst kalt - der Teller ist noch nicht leer. da quengeln die Kinder. Sie wollen ihre Geschenke, schließlich hat man sie lange genug neugierig gemacht. Gleich ist es soweit- JETZT...

Dem Christkind standen die Tränen in den Augen. So traurig war es lange nicht gewesen.
Es musste etwas tun, um den Menschen wieder echte Freude zu schenken. 
  Da kam ihm eine Idee: Es hatte ja noch sein Weihnachtslicht einstecken.
Mit dem tröstete es im Himmel kleine Engelchen, die von ihrer Wolke gefallen waren oder spendete Trost für alle, die traurig waren.
Wieso sollte dieses Licht auf der Erde nicht auch seine Wirkung tun?
Rasch griff das Christkind in seine Tasche und streute helles Weihnachtslicht in jedes Haus. Es vergas kein einziges.




Auf einmal wurde es überall still. Den Menschen wurde es warm ums Herz.
Die Erwachsenen wollten sich zuerst gegen dieses Gefühl wehren,
sie hatten es ja schon fast vergessen. 
Die Kinder aber nahmen es sofort an.
Für sie war es das Schönste, was sie je erlebt hatten. 
Ja, Weihnachten hatte seinen Zauber wieder, der im Laufe der Zeit verloren gegangen war.

"So etwas darf nie mehr geschehen" dachte das Christkind und ließ vorsorglich eine ganze Menge Weihnachtslicht auf der Erde zurück, bevor es sich wieder auf den langen Heimweg machte. 
Dieses besondere Licht brennt seitdem in jeder Kerze und bringt Frieden und Zuneigung,
aber auch Ruhe und Nachdenklichkeit in die Häuser und Herzen der Menschen.




"Ja, ja", brummte der Weihnachtsmann wohlwollend,
als er das Christkind bei seiner Heimkehr im Himmel empfing.
"Du hast den Menschen das schönste aller Geschenke gemacht -
du hast ihnen die Freude gegeben". 


Wenn Euch die Geschichte ein wenig Freude bereitet hat, freut mich das sehr.
Und wenn Ihr die vier XMAS-Lichtbeutel mit Eurem Weihnachtslicht füllen möchtet,
schreibt mir das einfach in Euren Kommentar.
Denn dieses Set verlose ich bis zum nächsten Post aus.




So sieht das Regal ohne Lichterbeutel aus, ganz dezent weihnachtlich geschmückt.

Nun wünsche ich Euch allen einen wunderbaren 3. Advent.
Macht es Euch kuschelig und zündet viele helle Weihnachtslichter an.

Morgen startet die Buch-des-Monats-Aktion und ich hoffe auf jede Menge schöne Buchtipps.

♥ Bis dahin seid ganz lieb gegrüßt ♥


   

Freitag, 12. Dezember 2014

Tilda statt Blumen


Heute habe ich leider keine Blumen für Euch.
Trotz guten Zuredens möchte sich meine Amaryllis einfach nicht öffnen.
Vielleicht waren es die verkehrten Worte???
Sie ist verschlossen wie eine Auster.
Da muss ich wohl noch bis nächsten Freitag mit meinem roten Farbklecks warten...

Dafür gibt es heute als Ersatz etwas ganz Süßes von Tilda,
nämlich Angel Lambs




Sind die beiden nicht niedlich???
Ich habe mich direkt in sie verliebt 




Sie passen so gut zu Weihnachten mit ihren goldenen Flügelchen




Und weil sie so schön schlicht und weiß sind, 
sind sie einfach perfekt für meine Deko




Perfekt ist auch mein neues Duschpuffelchen von der lieben Elke




Ich habe es schon im Bad dekoriert, neben dem Wichtel-Lichterhaus.
 Auch der kleine Stern ist prima




Denn schau mal Elke, davon habe ich schon ein paar an meinem Strauch.
Jetzt kommt Dein Sternchen auch noch dazu 
Vielen lieben Dank ♥


Nun zeige ich Euch noch die Wichtelgeschenke von zwei Bloggerinnen ohne Blog



Edith wurde von Simone / Rösis Blog bewichtelt





Und Corin von Nicole / Crea-Hit

Danke Euch Beiden für Eure Fotos und fürs Mitwichteln ☺

Schaut doch nochmal bei dem Wichtelpost vorbei, es haben sich fast alle verlinkt.
Ein paar Bloggerinnen fehlen leider noch, aber vielleicht kommen da ja auch noch Fotos,
schön wär´s ☺ 





Und so ganz ohne Blümchen lasse ich Euch nun doch nicht ins Wochenende ziehen.

Mit diesem kleinen Blumengruß verabschiede ich mich und würde mich freuen, 
wenn Ihr am 3. Advent wieder reinschaut - 
zur nächsten Geschichte in meinem etwas anderen Adventskalender 

♥ Bis dahin ganz liebe Freitagsgrüße ♥



Dienstag, 9. Dezember 2014

2in1day, liebe Post und ich sehe rot...


Bei dem Titel ist doch klar, was heute alles kommt, oder?

Aber erst mal einen schönen guten Morgen.

Ich freue mich, dass Ulli trotz Schwindel-Attacke ihre tolle 2in1day-Aktion gestartet hat
Gute Besserung! Ich hoffe, Du hast es bald überstanden ☺




Bei mir trifft heute der Lärchenzapfen auf meine Tilda-Flügel.
Überall im Haus sind sie im Moment als Deko verteilt.

Noch mehr tolle 2in1day Bilder seht Ihr wieder hier bei Ulli 




In den letzten Tagen habe ich liebe Post erhalten.
Diesen wunderbaren Briefmarken-Adventskalender von der lieben Kreativhäxli




Jeden Tag darf ich ein Zahlen-Schildchen entfernen und zum Vorschein kommt eine kleine  Weihnachtsbriefmarke




Auch diese beiden Adventskalender-Postkarten hatte ich in der Post.  

Nicole, Stine und Kreativhäxli, Euch Dreien ganz lieben Dank. 
So macht jeder Tag im Advent noch ein bisschen mehr Spaß ♥

Und da der Kalender von Kreativhäxli eine Nettigkeit war, 
startet hier nun eine neue Runde an Nettigkeiten für Euch. 
Wer nochmal mitmachen möchte, einfach "Hier" im Kommentar vermerken, 
und die Post geht dann in den nächsten Tagen raus 
  



Diese ganze schöne Post habe ich mit Bildern aus Aachen gemixt. 
Am Samstag waren wir zu unserem jährlichen Weihnachtsmarktbesuch dort.  
Da es aber richtig trubelig war, haben wir uns ganz schnell ins Eulenspiegel Haus verdrückt. 
Eine wunderschöne Teestube mit leckerem Tee und sündhaftem Gebäck.
Das Richtige, um für eine kurze Zeit die Seele baumeln zu lassen,
um sich dann weiter ins Getümmel zu stürzen 




Diese roten Kerlchen sind mir vorher schon im Schokoladenparadies begegnet...
Sie sind ein schöner Übergang zu Annes Farbrausch, der im Dezember die Farbe ROT trägt




Ich nehme Euch mit auf eine kurze Reise durch halb Europa.
Kommt steigt ein, überall habe ich etwas Rotes entdeckt....
Den Mini in Berlin, den Strandwagen im belgischen Knokke.
Die süßen Pinocchios habe ich auf dem Markt in Verona bewundert
und die Chilli-Schoten auf Mallorca. 
Kurzer Stop im heimischen Garten und dann schnell weiter nach Amsterdam,
ins Fahrrad-Parkhaus.

Diese kurze Reise verlinke ich jetzt noch bei Anne und sage dann mal Tschüss.

Wie, war noch was???

Richtig, der kleine Stern sucht ja noch ein Zuhause....




Gewonnen hat ihn die Andrea von Liebeartwerkstatt.
Ausgelost von meinem großen Sohn, der sich spontan!!! nach mehrfachem Bitten für die Zahl 12 entschieden hat 

Glückwunsch meine Liebe, er macht sich heute noch auf die Reise.
Ganz viel Freude damit ☺

Und Ihr lieben Leser, Dankeschön fürs Mitmachen ♥
Es gibt ja noch zwei Adventssonntage, schaut doch einfach wieder rein.

Aber ich würde mich freuen, wenn wir uns schon beim nächsten Post wiedersehen.
Wenn alles klappt, gibt es dann etwas ganz Süßes zu sehen...

♥ Bis dahin ganz liebe Grüße ♥



Sonntag, 7. Dezember 2014

2. Advent - Der kleine Stern


Guten Morgen Ihr Lieben!
Ja, ich schon wieder, aber danach gibt es erstmal eine kleine Pause.

Ich freue mich aber riesig, dass Ihr wieder vorbeischaut,
um mit mir das zweite Türchen beim etwas anderen Adventskalender zu öffnen.

Heute findet Ihr dahinter einen kleinen Stern.
Aber lest selbst, was es mit ihm auf sich hat...


Die Geschichte vom kleinen Stern, der leuchten wollte




Ein kleiner Stern war sehr traurig, weil er glaubte, 
nicht so schön zu leuchten wie die vielen anderen Sterne am Himmelszelt. 
So machte er sich eines Tages auf den weiten Weg, einen dieser wunderbar leuchtenden Sterne zur treffen und ihn nach seinem Geheimnis zu fragen. 
Nach vielen Wochen traf er endlich einen Stern und fragte:
"Sag lieber Stern, warum leuchtest Du so schön? Verrate mir doch bitte Dein Geheimnis."

 Überheblich sah in der große Stern an - er war der Schönste am Himmel weit und breit -  
und mit abfälliger Stimme sprach er:
"Mach Dich weg du Zwerg. Du wagst es, mich anzusprechen?
Was willst du von mir?"

Traurig flog der kleine Stern weiter, denn er wusste ja nicht, dass der schöne Stern nur Angst hatte,
er sei nicht mehr der Prächtigste aller Sterne, wenn er sein Geheimnis verraten würde. 




Die Jahre vergingen und der kleine Stern betrachtete die leuchtenden Brüder und Schwestern in der Ferne mit traurigem Blick. Er traute sich jedoch nicht noch einmal, einen von ihnen anzusprechen. 

Eines Abends sah er etwas Merkwürdiges auf sich zukommen.
So etwas hatte er noch nie gesehen.
Eine Sternschnuppe kam direkt auf ihn zugeflogen.
"Weg da, weg da, du bist mir im Weg!" schrie sie laut. 
Der kleine Stern sprang aufgeregt zur Seite, denn diese Sternschnuppe war noch prachtvoller, leuchtender und schöner als alle Sterne, die er kannte.

"Meine Güte, was bist du schön, so warte doch mal!"
Schnell setzte sich der kleine Stern in Bewegung und hüpfte neben der Sternschnuppe her.
"Was willst Du Kleiner?" fragte sie lächelnd, "Kann ich dir helfen?"

"Ja bitte, sag mir doch, wie Du so wunderschön leuchten kannst? Das will mir nie gelingen"
rief der kleine Stern leicht kieksend.
"Ich sterbe" antwortete die Sternschnuppe.




WAS???

Sterben kannte der kleine Stern nur als etwas Furchbares, doch die Sternschnuppe war weder ängstlich noch traurig, sie wirkte gelassen und wunderschön dabei. 
Sie bekam einen liebevollen Ausdruck im Gesicht und sprach:
"Mein lieber kleiner Stern, du hast noch so viel vor dir. 
Du musst dich nur drehen. Was auch immer passiert, bleibe nie stehen.  
Ich bin vollendet, bin am Ziel. Ich bin das, was ich aus mir gemacht habe. 
Besser geht es nicht, denn nun werde ich erlöschen, ich bin verbraucht."   

Der kleine Stern wurde langsamer und lies nachdenklich die Sternschnuppe ziehen. 
Erst als er ihr hinterher sah, erkannte er in ihr den prachtvollen Stern, 
den er einst vor vielen Jahren um Rat gebeten hatte. 

Langsam fing er sich an zu drehen, er sah nicht nach rechts und nicht nach links. 
Die Schönheit der anderen Sterne war ihm egal geworden. 
Er hatte keine Zeit mehr sie zu beneiden, er wollte sich nur drehen. 
Und je mehr er sich drehte, umso größer und leuchtender wurde er.
Das ganze Himmelszelt beneidete ihn um seinen wunderbaren Glanz.




Viele Millionen Jahre später machte er überglücklich als wunderschöne Sternschnuppe einem anderen kleinen Stern Platz, der genauso traurig war, wie er einst am Anfang seiner Sternen-Laufbahn. 
Und das machte den kleinen, prächtig leuchtenden Stern dankbar und zufrieden 




Ich hoffe, die Geschichte vom kleinen Stern hat Euch gefallen. 
Die Fotos habe ich diese Woche im Garten gemacht. 
Blüht der Schneeball nicht schon wunderschön?

Und wer den Stern, der da einfach so in meinem Garten gelandet ist,
gerne gewinnen möchte, schreibt mir das einfach in seinen Kommentar. 
Ich verlose ihn unter allen Kommentaren bis zum nächsten Post.

Habt alle einen schönen 2. Advent und morgen einen guten Start in die Woche

♥ Ganz liebe Sternen-Grüße ♥